Bildhauer auf Kreta

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Plastik – Freund oder Feind

So lautete der Titel des Wettbewerbs, den die Art Flow Gallery in Paleochora gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt, veranstaltet hat. 45 Bewerbungen gingen ein. Daraus wurden 20 Finalisten ausgewählt, die vom 12. bis 20. Mai 2018 ihre Werke zum Thema ausgestellt haben.

Gerhard hat dazu eine Collage aus Materialien erstellt, die er bei einem kurzen Besuch am Grammeno-Strand gefunden hat. Sie ist nicht schön. Auch das Wort radikal passt nicht, wenn es heute  nur noch eine fast unbedeutende Nachricht ist, dass ein Pottwal mit 30 kg Plastik im Bauch vor der Insel Santorin verendet.

Gerhards Leidenschaft ist das Schnorcheln und damit ist er sehr verbunden mit all den wunderbaren Geschöpfen im Meer. Dabei fällt immer mehr auf, wie viel Plastik im und außerhalb des Meeres zu finden ist. Weltweit sind es 15.000.000 Tonnen von Plastik. Seine Collage „Seafood“ hat er genannt, weil das Problem tangiert nicht nur die Meeresbewohner, sondern auch die Menschen. Sogar im Meersalz ist das Plastik schon zu finden. Wir müssen dieses Problem angehen, nicht morgen, sondern jetzt!

 

Einrichten vom Skulpturengarten

Anfang Juni ist es soweit. Dann wird der neue Skulpturengarten in Anidri ganz offiziell eröffnet. Bis dahin gibt es viel zu tun. Sockel müssen gemauert, Skulpturen an einen passenden Platz aufgestellt werden. Es ist nicht immer leicht. Vor allem nicht, wenn die Skulptur mal so eben 500 kg wiegt wie der „Engel und der Tod“ und kein Krahn mal eben hilft. Da ist Handarbeit gefragt.

Der etwas andere Umzug

Letztes Jahr, also 2017, sind wir nach Anidri umgezogen. Auch der Skulpturengarten mit allen kleinen, großen, leichten und schweren Skulpturen sind mit umgesiedelt. Ein LKW, beladen mit Kies, hat die großen Skulpturen von Kondoura nach Anidri gebracht. Auch der 5 Meter hohe Olivenbaum kam mit. Die Skulpturen unter 150 Kilo wurden einfach so mitgenommen. Fast ein Kinderspiel ;-).

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Plastik – Freund oder Feind

war das Thema eines Kunstwettbewerbs. Nun stellen 20 ausgewählte Künstler_innen aus verschiedenen Ländern ihre Werke vom 12. Mai bis zum 20. Mai in der Art Flow Gallery Studio in Paleochora aus. Alle Besucher_innen haben die Möglichkeit, die ersten drei Preise mitzubestimmen. Also kommt zuhauf und wählt mit. Gerhard gehört auch zu den sogenannten Finalisten und hat eine Collage eingereicht. Neben Skulpturen, Collagen, sind Fotografien und Gemälde vertreten.

Am 20. Mai wird der Bürgermeister von Paleochora und die Galeristin, Claudia Boldura, die Preisverleihung durchführen. Der erste Preis ist mit 500 Euro prämiert. Das Kunstwerk geht dann in den Besitz der Gemeinde über. Der 2. und 3. Preis beinhaltet, eine Woche in Claudias Gallery ausstellen zu dürfen.

Der Skulpturengarten in Kondoura schließt

Skulpturengarten2017 K1600_Stelios_Sitzende MelancholieHaben im Februar nur einige Holzskulpturen wie der Zackenbarsch, ein Oktopus und zwei Sepien eine Reise nach Österreich gemacht, so werden nun alle Skulpturen des Skulpturengartens von Kondoura nach Anidri umziehen.

Das bedeutet leider, dass Ende April der Skulpturengarten in Kondoura geschlossen wird und der Umzug stattfindet. Erst im Frühjahr 2018 wird dann der neue Skulpturengarten in Anidri eröffnet.

Ein Zackenbarsch, ein Oktopus und zwei Sepien in Österreich

Die Ausstellung in Bischofshofen in der Raiffeisenbank war ein voller Erfolg. Viele Freundinnen und Freunde, Bekannte, Künstlerkollegen und sogar die politische Prominenz kamen zur Ausstellungseröffnung oder später in die Ausstellung, um die Skulpturen aus kretischem Holz von Gerhard Stelzhammer zu bewundern.

Hier einige Fotos:

Gerhard Stelzhammer stellt seine auf Kreta entstandenen Holzskulpturen aus

Ein Zackenbarsch, ein Oktopus, zwei Sepien und weitere Skulpturen reisen von Paleochora, also vom Südwesten Kretas nach Bischofshofen zur Ausstellung „Kretaholz“. Mit ihnen kommt Gerhard Stelzhammer, der für den 17. Februar zur Vernissage in die Schalterhalle der Raiffeisenbank in Bischofshofen einlädt.

In Bischofshofen aufgewachsen hat der Künstler seine Leidenschaft als Bildhauer beim Hausbau entdeckt und dann viele Steinskulpturen als Autodidakt erschaffen. Damit war er sehr erfolgreich. Es folgten Ausstellungen in Salzburg, Wien und Linz.

Seit 2009 lebt und arbeitet der Künstler auf Kreta und er kann nicht anders, als seine Ideen in Skulpturen auszudrücken. Entstanden ist dabei die “Astrini“, die Sternenguckerin, die sich zum Wahrzeichen Paleochoras entwickelte. Der Stein der Astrini – Untersberger Marmor – stammt von einem abgetragenen Portal eines Salzburger Schlosses und steht nun am Sandstrand und beobachtet den Sternenhimmel dieser kleinen Stadt. Die „Astrini“ ist zu einem beliebten Fotoobjekt der vielen Individualreisenden geworden. Aber auch die Einheimischen sind stolz auf die Leihgabe des Künstlers an einem der schönsten Strände Kretas.

Gerhard Stelzhammer ist ein Mann mit vielen Ideen und er kann Menschen zusammenbringen. So ist im Laufe der Zeit eine große Ausstellung mit 40 Künstlerinnen und Künstlern entstanden, die Paleochora Art Week, die 2016 zum vierten Mal im September stattfand. Eine Übersichtsausstellung und weitere 20 Orte zeigten Gemälde, Fotografien und Skulpturen und machten den Ort zur größten Galerie Kretas. Die Idee dahinter ist, Kunst zu den Leuten zu bringen und so werden Orte, wo die Menschen hingehen wie Tavernen, Bars oder die Strände, zu Art Points. Seit zwei Jahren gibt es einen weiteren ungewöhnlichen Ort, um sich auf die Suche nach Kunst zu begeben: den Meeresboden. Mit Schnorchelbrille bewaffnet, können die Kunstinteressierten in der Unterwasserausstellung neben Bildern und Fotografien Gerhards Skulpturen, ein Unterwasser-Kafenion oder, wie im letzten Jahr, ein 3,5 m großes Flüchtlingskreuz bewundern. Drei Filme über die Paleochora Art Week zeigen was unter und über Wasser geboten wurde.

Kunst unter der Sonne und dem Sternenhimmel zu sehen, ist ein großes Anliegen von Gerhard Stelzhammer. Daher zeigt er seine Werke am liebsten unter freiem Himmel während der Art Week oder in seinem in 2012 entstandenen Skulpturengarten.

Gerhard Stelzhammer, der eher bekannt ist für seine Steinskulpturen, hat für sich vor drei Jahren das kretische Holz entdeckt. Oliven- und Zedernholz sowie Johannisbrotbaum faszinieren den Künstler mit ihren schönen Maserungen und Farben. So entstandenen Meerestiere, Köpfe, Kugeln und weitere Skulpturen, die er nun in Bischofshofen präsentiert. Dies ist die erste Ausstellung mit Holz und nach seinem Weggang, die erste wieder in Österreich. Sie beginnt mit der Vernissage am 17.2. um 19:30 Uhr und ist während der Schalteröffnungszeiten bis zum 3.3. in der Raiffeisenbank Bischofshofen zu sehen.

www.gerhard-stelzhammer.at

Filme | Dokumentation 2015 | Unterwasser-Ausstellung 2016 und 2015

Kretaholz – die erste Ausstellung in Österreich

Einladung Vernissage BischofshofenGerhard reist nach Österreich und macht seine erste Ausstellung nur mit Holzskulpturen. Seit neun Jahren ist es die erste Ausstellung wieder in Österreich.

Am 17.  Februar um 19:30 Uhr findet die Vernissage in der Raiffeisenbank Bischofshofen statt. Im Gepäck hat der Bildhauer, der eher für seine Steinskulpturen bekannt ist, eine Reihe von Holzskulpturen: Köpfe, Kugeln, Meerestiere und weitere.

Vor drei Jahren hat er das kretische Holz für sich entdeckt, Fundstücke bei seinen Spaziergängen am Meer und in den Bergen. Die erste Holzskulptur aus Olivenholz ist über  fünf Meter hoch und steht in seinem Skulpturengarten. Aber er kann auch kleiner, wie er in der Ausstellung in Bischofshofen zeigen wird.

Die Ausstellung geht bis zum 3. März 2017 und ist während der Schalteröffnungszeiten zu sehen.

 

 

 

Der Engel und der Tod

Artist at work: Der Engel und der Tod

Nach über anderthalb Jahren hat Gerhard Stelzhammer seine Skulptur „der Engel und der Tod“ img_5711fertig gestellt. Sie ist nun im Skulpturengarten in Kondoura zu bewundern.

Am 22. Oktober wurden die knapp 400 kg schwere Skulptur aus Untersberger Marmor, als Hochrelief ausgeführt, vom Arbeitsplatz auf ihren endgültigen Standort gebracht.

Einige Besucherinnen und Besucher der Paleochora Art Week 2015 werden sich noch an diese Skulptur erinnern. Gerhard hatte sie am Stony Bouldevard aufgestellt und im Rahmen von Artist at Work bearbeitet. Viele Fragen wurden gestellt: Wissen Sie schon am Anfang, was aus einem Stein wird? Die Antwort auf diese Frage ist unterschiedlich zu beantworten. Doch beim Engel und dem Tod erging es dem Künstler Gerhard Stelzhammer so:

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Ursprünglich als kontemplativer weiblicher Akt gedacht, entwickelte sich das Thema während des Schaffensprozesses, zufällig und stimmungsbedingt. Sehr bald stellte sich die Frage nach der Gestaltung der großen unbearbeiteten Flächen, die den Hintergrund bildeten. So kam nach einer längeren Unterbrechung die Idee mit den Engelsflügeln hinzu. Durch äußere Umstände kam es leider immer wieder zu mehrwöchigen manchmal monatelangen Unterbrechungen (z.B. Arbeit für die Paleochora Art Week, Bau eines Art Houses …) und es war dann immer schwierig wieder die richtige Stimmung zu finden. So kam dann auch der Tod nach so einer „Pause“ hinzu. Sozusagen als das Thema worüber der Engel in seiner Versunkenheit nachdenkt. Über Leben und Tod, beides sich gegenseitig bedingend. Das Leben, als erfülltes, gelungenes Leben sollte demnach Flügel haben (Engel), bereit jederzeit mit dem Tod Hochzeit zu halten. Zuletzt kam noch die fließende Uhr als Symbol der Vergänglichkeit hinzu. Das Motiv stammt von Salvadore Dali, dessen Werk ich sehr bewundere.“

Entstehung: März 2015 bis Oktober 2016.

Gefertigt aus Untersberger Marmor, ausgeführt als Hochrelief.

 

Paleochora Art Week bei Nacht

Kunst nicht in einem Gebäude, sondern unter der Sonne Kretas oder dem beeindruckenden Sternenhimmel zu zeigen, war das ursprüngliche Motiv der beiden Bildhauer, Gerhard Stelzhammer und Kostas Liatakis, als sie die erste Ausstellung im Garten der Villa Aphrodite machten. Skulpturen am Stony Boulevard zu sehen, erfreut viele Besucherinnen und Besucher. Ein besonderes Flair hat die Paleochora Art Week auch bei Nacht, wie die Fotos von Stanislav Dermendjiev zeigen.

 

Hier einige Skulpturen von Kostas Liatakis und Stella Dutz.

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