Bildhauer auf Kreta

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Der Skulpturengarten in Kondoura schließt

Skulpturengarten2017 K1600_Stelios_Sitzende MelancholieHaben im Februar nur einige Holzskulpturen wie der Zackenbarsch, ein Oktopus und zwei Sepien eine Reise nach Österreich gemacht, so werden nun alle Skulpturen des Skulpturengartens von Kondoura nach Anidri umziehen.

Das bedeutet leider, dass Ende April der Skulpturengarten in Kondoura geschlossen wird und der Umzug stattfindet. Erst im Frühjahr 2018 wird dann der neue Skulpturengarten in Anidri eröffnet.

Ein Zackenbarsch, ein Oktopus und zwei Sepien in Österreich

Die Ausstellung in Bischofshofen in der Raiffeisenbank war ein voller Erfolg. Viele Freundinnen und Freunde, Bekannte, Künstlerkollegen und sogar die politische Prominenz kamen zur Ausstellungseröffnung oder später in die Ausstellung, um die Skulpturen aus kretischem Holz von Gerhard Stelzhammer zu bewundern.

Hier einige Fotos:

Gerhard Stelzhammer stellt seine auf Kreta entstandenen Holzskulpturen aus

Ein Zackenbarsch, ein Oktopus, zwei Sepien und weitere Skulpturen reisen von Paleochora, also vom Südwesten Kretas nach Bischofshofen zur Ausstellung „Kretaholz“. Mit ihnen kommt Gerhard Stelzhammer, der für den 17. Februar zur Vernissage in die Schalterhalle der Raiffeisenbank in Bischofshofen einlädt.

In Bischofshofen aufgewachsen hat der Künstler seine Leidenschaft als Bildhauer beim Hausbau entdeckt und dann viele Steinskulpturen als Autodidakt erschaffen. Damit war er sehr erfolgreich. Es folgten Ausstellungen in Salzburg, Wien und Linz.

Seit 2009 lebt und arbeitet der Künstler auf Kreta und er kann nicht anders, als seine Ideen in Skulpturen auszudrücken. Entstanden ist dabei die “Astrini“, die Sternenguckerin, die sich zum Wahrzeichen Paleochoras entwickelte. Der Stein der Astrini – Untersberger Marmor – stammt von einem abgetragenen Portal eines Salzburger Schlosses und steht nun am Sandstrand und beobachtet den Sternenhimmel dieser kleinen Stadt. Die „Astrini“ ist zu einem beliebten Fotoobjekt der vielen Individualreisenden geworden. Aber auch die Einheimischen sind stolz auf die Leihgabe des Künstlers an einem der schönsten Strände Kretas.

Gerhard Stelzhammer ist ein Mann mit vielen Ideen und er kann Menschen zusammenbringen. So ist im Laufe der Zeit eine große Ausstellung mit 40 Künstlerinnen und Künstlern entstanden, die Paleochora Art Week, die 2016 zum vierten Mal im September stattfand. Eine Übersichtsausstellung und weitere 20 Orte zeigten Gemälde, Fotografien und Skulpturen und machten den Ort zur größten Galerie Kretas. Die Idee dahinter ist, Kunst zu den Leuten zu bringen und so werden Orte, wo die Menschen hingehen wie Tavernen, Bars oder die Strände, zu Art Points. Seit zwei Jahren gibt es einen weiteren ungewöhnlichen Ort, um sich auf die Suche nach Kunst zu begeben: den Meeresboden. Mit Schnorchelbrille bewaffnet, können die Kunstinteressierten in der Unterwasserausstellung neben Bildern und Fotografien Gerhards Skulpturen, ein Unterwasser-Kafenion oder, wie im letzten Jahr, ein 3,5 m großes Flüchtlingskreuz bewundern. Drei Filme über die Paleochora Art Week zeigen was unter und über Wasser geboten wurde.

Kunst unter der Sonne und dem Sternenhimmel zu sehen, ist ein großes Anliegen von Gerhard Stelzhammer. Daher zeigt er seine Werke am liebsten unter freiem Himmel während der Art Week oder in seinem in 2012 entstandenen Skulpturengarten.

Gerhard Stelzhammer, der eher bekannt ist für seine Steinskulpturen, hat für sich vor drei Jahren das kretische Holz entdeckt. Oliven- und Zedernholz sowie Johannisbrotbaum faszinieren den Künstler mit ihren schönen Maserungen und Farben. So entstandenen Meerestiere, Köpfe, Kugeln und weitere Skulpturen, die er nun in Bischofshofen präsentiert. Dies ist die erste Ausstellung mit Holz und nach seinem Weggang, die erste wieder in Österreich. Sie beginnt mit der Vernissage am 17.2. um 19:30 Uhr und ist während der Schalteröffnungszeiten bis zum 3.3. in der Raiffeisenbank Bischofshofen zu sehen.

www.gerhard-stelzhammer.at

Filme | Dokumentation 2015 | Unterwasser-Ausstellung 2016 und 2015

Kretaholz – die erste Ausstellung in Österreich

Einladung Vernissage BischofshofenGerhard reist nach Österreich und macht seine erste Ausstellung nur mit Holzskulpturen. Seit neun Jahren ist es die erste Ausstellung wieder in Österreich.

Am 17.  Februar um 19:30 Uhr findet die Vernissage in der Raiffeisenbank Bischofshofen statt. Im Gepäck hat der Bildhauer, der eher für seine Steinskulpturen bekannt ist, eine Reihe von Holzskulpturen: Köpfe, Kugeln, Meerestiere und weitere.

Vor drei Jahren hat er das kretische Holz für sich entdeckt, Fundstücke bei seinen Spaziergängen am Meer und in den Bergen. Die erste Holzskulptur aus Olivenholz ist über  fünf Meter hoch und steht in seinem Skulpturengarten. Aber er kann auch kleiner, wie er in der Ausstellung in Bischofshofen zeigen wird.

Die Ausstellung geht bis zum 3. März 2017 und ist während der Schalteröffnungszeiten zu sehen.

 

 

 

Der Engel und der Tod

Artist at work: Der Engel und der Tod

Nach über anderthalb Jahren hat Gerhard Stelzhammer seine Skulptur „der Engel und der Tod“ img_5711fertig gestellt. Sie ist nun im Skulpturengarten in Kondoura zu bewundern.

Am 22. Oktober wurden die knapp 400 kg schwere Skulptur aus Untersberger Marmor, als Hochrelief ausgeführt, vom Arbeitsplatz auf ihren endgültigen Standort gebracht.

Einige Besucherinnen und Besucher der Paleochora Art Week 2015 werden sich noch an diese Skulptur erinnern. Gerhard hatte sie am Stony Bouldevard aufgestellt und im Rahmen von Artist at Work bearbeitet. Viele Fragen wurden gestellt: Wissen Sie schon am Anfang, was aus einem Stein wird? Die Antwort auf diese Frage ist unterschiedlich zu beantworten. Doch beim Engel und dem Tod erging es dem Künstler Gerhard Stelzhammer so:

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Ursprünglich als kontemplativer weiblicher Akt gedacht, entwickelte sich das Thema während des Schaffensprozesses, zufällig und stimmungsbedingt. Sehr bald stellte sich die Frage nach der Gestaltung der großen unbearbeiteten Flächen, die den Hintergrund bildeten. So kam nach einer längeren Unterbrechung die Idee mit den Engelsflügeln hinzu. Durch äußere Umstände kam es leider immer wieder zu mehrwöchigen manchmal monatelangen Unterbrechungen (z.B. Arbeit für die Paleochora Art Week, Bau eines Art Houses …) und es war dann immer schwierig wieder die richtige Stimmung zu finden. So kam dann auch der Tod nach so einer „Pause“ hinzu. Sozusagen als das Thema worüber der Engel in seiner Versunkenheit nachdenkt. Über Leben und Tod, beides sich gegenseitig bedingend. Das Leben, als erfülltes, gelungenes Leben sollte demnach Flügel haben (Engel), bereit jederzeit mit dem Tod Hochzeit zu halten. Zuletzt kam noch die fließende Uhr als Symbol der Vergänglichkeit hinzu. Das Motiv stammt von Salvadore Dali, dessen Werk ich sehr bewundere.“

Entstehung: März 2015 bis Oktober 2016.

Gefertigt aus Untersberger Marmor, ausgeführt als Hochrelief.

 

Paleochora Art Week bei Nacht

Kunst nicht in einem Gebäude, sondern unter der Sonne Kretas oder dem beeindruckenden Sternenhimmel zu zeigen, war das ursprüngliche Motiv der beiden Bildhauer, Gerhard Stelzhammer und Kostas Liatakis, als sie die erste Ausstellung im Garten der Villa Aphrodite machten. Skulpturen am Stony Boulevard zu sehen, erfreut viele Besucherinnen und Besucher. Ein besonderes Flair hat die Paleochora Art Week auch bei Nacht, wie die Fotos von Stanislav Dermendjiev zeigen.

 

Hier einige Skulpturen von Kostas Liatakis und Stella Dutz.

Gedanken zum Flüchtlingskreuz

A        F           D

After           Fear                   Death

Zum Gedenken all jener, die geflüchtet sind:kreuz-ausschnitt-w

aus Angst, keine Zukunft zu haben,

aus Angst vor Zerstörung und Gewalt,

aus Angst vor Verfolgung und Folter,

aus Angst um die Zukunft ihrer Kinder,

aus Angst vor Hunger und Tod,

aus Angst vor religiösem Fanatismus,

aus Angst vor Rassismus und Meinungsverbot,

aus Angst so zu werden, wie ihre Verfolger,

und dabei ums Leben kamen.

 

A        F           D

After           Fear                   Death

Zum Nachdenken all jenen, die Stacheldraht ums Herz haben

und auf der Flucht vor sich selber sind.

Der Tod wird auch sie willkommen heißen

ohne Unterschied nach Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder Religion.

Das Kreuz als Symbol für Leiden,

Spiegelscherben als Symbol zerbrochener Leben und

Stacheldraht als Symbol geschlossener Grenzen und begrenzter Gehirne.

Weiß als Symbol für Unschuld.

Gerhard Stelzhammer

Griechisches Fernsehen bei der Paleochora Art Week 2016

Tag der Eröffnung und die Aufregung ist groß. Nea TV, ein griechischer Fernsehsender hat sich angekündigt, um einen viermünitigen Spot zu drehen. Viele der Künstlerinnen und Künstler kamen zwei Stunden zuvor, um dem Kamerateam Rede und Antwort zu stehen. Natürlich wurde auch Gerhard Stelzhammer befragt. Die Paleochora Art Week ist in seinem Skulpturengarten in Kondoura geboren worden. So hatte der Gründervater einiges zu erzählen, wie der Beitrag zeigt.

NeaTV

 

Underwater Sculpture Garden

In Kondoura hat Gerhard Stelzhammer seinen Sklupturengarten. Zur Paleochora Art Week 2016 werden fast alle Skulpturen zu den Menschen nach Paleochora gebracht und dieses Jahr sind sehr viele seiner Skulpturen in der Unterwasserausstellung während der Paleochora Art Week zu sehen.

Underwaterexhibition Paleochora Art Week 2016

Zum zweiten Mal findet die Unterwasserausstellung während der gerhard-stelzhammer-kreuz-2-wPaleochora Art Week 2016 statt. Gerhard, der Ideengeber dieser außergewöhnlichen Ausstellung, hat sich dieses Jahr etwas besonderes ausgedacht. Ihn berührt das Flüchtlingsthema und so hat er ein 3,5m großes Kreuz zum Gedenken der vielen Toten erschaffen.

Der Aufbau dieses Kreuzes fand unter erschwerten Bedingungen statt. Starker Nordostwind und damit ziemlich rauhe See am Methexis Beach hat das Versenken des Kreuzes zu einem kleinen Abenteuer gestaltet.

Das Kreuz wurde aus dem Hafen von Paleochora zum Methexis Beach gebracht. Zwei Fischer und Kostas Liatakis haben diese Aktion tatkräftig unterstützt. Als das Kreuz ins Wasser gelassen wurde, sank es nicht wie vorgesehen. Es trieb an der Wasseroberfläche. Erst abends, als der Wind nachgelassen hatte, war es möglich, zusätzliches Gewicht anzubringen. Dazu brauchte es einen Taucher und ein Kajak.

In der Folge versank das Kreuz wie vorgesehen zum Meeresgrund. Ein paar Luftblasen stiegen an die Oberfläche.

Einen herzlichen Dank geht an den Taucher Dimitri Koskinas, Kostas Liatakis und die beiden Fischer!!!